Die BKW ist neben der Schweiz in den angrenzenden Nachbarländern Deutschland, Frankreich und Italien aktiv. Der Fokus liegt dabei auf dem Ausbau und Betrieb eines nachhaltigen und rentablen Produktionsparks.

Während in der Schweiz mit dem Geschäftsmodel der vertikalen Integration (Produktion, Handel, Vertrieb und Transport) das gesamte Spektrum der Wertschöpfungskette abgedeckt wird, konzentriert sich die BKW in Deutschland auf die Produktion. Sie will das bestehende Windparkportfolio in den kommenden Jahren weiter ausbauen und ihre Anlagen langfristig und mit überdurchschnittlicher energetischer Verfügbarkeit betreiben. Weiter hält die BKW eine Minderheitsbeteiligung an einem thermischen Kraftwerk. Diese Art von Kraftwerken ist notwendig, um Schwankungen in der nicht regulierbaren Windenergieproduktion ausgleichen zu können.

 

Beim Bau und Betrieb der Windkraftanlagen pflegt die BKW einen Industrieansatz. Sie führt jene Aktivitäten selber aus, bei denen sie dank der eigenen Kompetenzen einen Mehrwert schaffen kann. Für die übrigen Aufgabenbereiche arbeitet sie mit kompetenten externen Dienstleistern zusammen, mit denen sie langfristige Vertragsbeziehungen anstrebt. 

 

Ein großer Vorteil dieses Betriebskonzepts ist, dass kritische Aktivitäten während des Baus wie auch beim Anlagenbetrieb selber ausgeführt oder eng begleitet werden. Die BKW setzt hierbei auf hohe Qualitätsstandards und eine vorausschauende Durchführung von Instand- und Unterhaltsarbeiten. Dadurch wird die Lebenszeit der Anlagen verlängert und der Windertrag gesteigert. Dies wirkt sich wiederum positiv auf die Rentabilität des Produktionsparks aus.